Der Deutsche Schäferhund an der Schafherde - vom Schäferhundwelpen zum Hütehund-




Hektor ( Deutscher Schäferhund - Mutter ist Babsy von der Lackiererei DDR-Blut ) haben wir als Welpen mit acht Wochen bekommen. Das vergesse ich nie ! Patrick hatte ihn früh am Morgen abgeholt und den ganzen Tag mit auf Arbeit bei denn Schafen. Das fand der kleine Racker echt super, so viel interessantes zu entdecken, 1000 neue Gerüche für die kleine Nase und allerhand Dinge in die man reinbeissen kann oder die sich prima durch die Gegend ziehen lassen. Dementsprechend sah der kleine Schäferhund auch zu Feierabend aus. Ich hatte ihn dann erst mal gewaschen und gefüttert. Nach einem leckeren Abendmahl ist unser kleinster total erschöpft eingeschlafen. Hektor war ein sehr aufgeweckter Welpe der denn ganzen Tag nur damit beschäftigt war sich neue Dummheiten zuüberlegen. Als er dann etwas Älter wurde legte sich das zum Glück etwas und heute mit 11 Monaten ist er ein richtig aufgeweckter kleiner Deutscher Schäferhund, der sich sogar benehmen kann wenn er mal soll. Ich habe ihn in die Grundbegriffe der Unterordnung einfühlsam eingewiesen. Was er zu unserem Erstaunen auch sehr schnell begriffen und umgesetzt hat. Patrick hat Hektor seit März mit auf Arbeit an der Herde und ist jeden Tag hellauf begeistert wie sich der kleiner Stück für Stück die Hütetechniken aneignet. Anfangs hatte er noch eine ehemaligen Schäferkollegen, Mario Jessat, heute bei www.sanautz.de zufinden zurate gezogen. Als erstes haben wir mit dem Befehl steh angefangen was er dank seine hohen Auffassungsgabe auch auf anhieb verstanden hat. Als nächstes musste er lernen wie man eine Schafherde anhalten (kippen) kann und auch umdrehen ( Richtungswechsel ) was auch nach ein paar Tagen super funktionierte. Die Befehle steh und geh vorne -Kippen- haben wir dann im täglichen gebrauch an der Schafherde gefestigt. Die Schäfer haben am Tag des Umtriebs früh noch die Schafe entwurmt, und dann umgetrieben ( laufen mit Schafherde und Hunden von einer Hütefläche zu einer anderen ) auf dem Pleisendamm Gaulis, Richtung Neukieritsch. Am nächsten Tag nahm Patrick, Hektor mit, stellte ihn bei Austrieb ans Netz steh (Befehl) was er gut machte, zwar etwas wackelig wegen der Aufregung aber es ist ja auch noch ein junger Hund und stehen geblieben ist er ja. Als alle Schafe aus dem Nachtpferch heraus waren, stellte ich Hektor mit in die Furche es dauerte ca. 15 Minuten und dann hatte er begriffen das wir nicht zum spielen mit Gina ( unsere Hündin die schon seid 6 Monaten an der Herde arbeitet ) gekommen sind. Sondern das die Aufgabe heisst die Schafe nicht über den Weg zulassen! Mit dieser neuen Erkenntnis fing Hektor nun an langsam in der furche hin und her zulaufen. Ab und zu stellte er das pendeln ein um an einer Blume zu riechen oder einem Vogel der krächzend durch die Luft flog interessiert nachzuschauen. Wenn sich dann sein riesiges Interesse an den hochinteressanten dingen gelegt hatte, schaute er zu Gina die immer noch pendelte und nun lief er auch wieder schwanzwedelnd in der furche auf und ab. Dieses Ritual von unserm kleinen Schäferhund wiederholte sich immer wieder bis wir abends die Schafe in ihren Nachtferch brachten. Als wir dann zuhause ankamen legte er sich auf seine Decke und schlief, erst als ich das Futter für unsere Schäferhunde fertig mache erwachte Hektor wieder. Hektor hatte so einen rissigen Hunger von der Arbeit das er fast seine Schüssel mit gefressen hätte! Ich hatte ihn dann noch etwas gegeben, nach dem essen bekam er noch einen Kauknochen, mit dem er im Maul nach ein paar Minuten auf seiner Decke einschlief.



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